Freitag, 11. September 2026, 20.00 Uhr
Vortrag: Andreas Wittenberg über Steffi Wittenberg
Andreas Wittenberg war 2004 mit seinen Eltern Kurt und Steffi Wittenberg auf Einladung des club w71 in Weikersheim. Der 1920 geborene Jude Kurt Wittenberg hatte hier als Kind einige Jahre gelebt. Kurt und Steffi waren beide als junge Leute vor den Nazis geflüchtet, lernten sich in Uruguay kennen, wurden zu Kommunisten, engagierten sich in der antifaschistischen Exilbewegung, später in der Bürgerrechtsbewegung der USA. 1951 kamen sie nach Hamburg zurück.
Nun ist über Steffi Wittenberg ein Buch erschienen, geschrieben von Erika Hirsch „Man guckt ja schon durch eine Minderheitsbrille. Steffi Wittenbergs jüdischer und politischer Lebensweg 1926 – 2015“. Diese Lebensgeschichte ist ein sehr aufschlussreiches zeitgeschichtliches Dokument. Andreas Wittenberg wird sie uns vorstellen.
Steffi Wittenberg (1926 – 2015) war über viele Jahrzehnte eine wichtige Stimme der jüdischen Überlebenden in Hamburg. Sie wurde unmittelbare Zeitzeugin grundverschiedener Epochen und Systeme. Als jüdisches Mädchen durchlebte sie die Nazizeit in Hamburg, bevor sie und ihre Mutter im Dezember 1939 gerade noch Aufnahme in Uruguay fanden. Hier lernte Steffi ihren späteren Ehemann Kurt kennen, einen in der antifaschistischen Exilbewegung engagierten Juden. 1948 folgte Steffi ihm nach Texas. Dort traten sie gemeinsam in der Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung ein, was zu einem Verfahren gegen sie führte. 1951 mussten sie die USA verlassen, und Steffi kehrte mit Kurt nach Hamburg zurück. Hier blieb sie politisch aktiv. An die Schrecken der Naziherrschaft zu erinnern und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen, das war bis ins hohe Alter ihr zentrales Anliegen. Die Historikerin Erika Hirsch schildert Steffi und über weite Teile auch Kurt Wittenbergs Lebensweg und bettet ihr persönliches Erleben in das Zeitgeschehen ein.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Weikersheim.
Der Eintritt ist frei.
Vortrag: Andreas Wittenberg über Steffi Wittenberg
Andreas Wittenberg war 2004 mit seinen Eltern Kurt und Steffi Wittenberg auf Einladung des club w71 in Weikersheim. Der 1920 geborene Jude Kurt Wittenberg hatte hier als Kind einige Jahre gelebt. Kurt und Steffi waren beide als junge Leute vor den Nazis geflüchtet, lernten sich in Uruguay kennen, wurden zu Kommunisten, engagierten sich in der antifaschistischen Exilbewegung, später in der Bürgerrechtsbewegung der USA. 1951 kamen sie nach Hamburg zurück.
Nun ist über Steffi Wittenberg ein Buch erschienen, geschrieben von Erika Hirsch „Man guckt ja schon durch eine Minderheitsbrille. Steffi Wittenbergs jüdischer und politischer Lebensweg 1926 – 2015“. Diese Lebensgeschichte ist ein sehr aufschlussreiches zeitgeschichtliches Dokument. Andreas Wittenberg wird sie uns vorstellen.
Steffi Wittenberg (1926 – 2015) war über viele Jahrzehnte eine wichtige Stimme der jüdischen Überlebenden in Hamburg. Sie wurde unmittelbare Zeitzeugin grundverschiedener Epochen und Systeme. Als jüdisches Mädchen durchlebte sie die Nazizeit in Hamburg, bevor sie und ihre Mutter im Dezember 1939 gerade noch Aufnahme in Uruguay fanden. Hier lernte Steffi ihren späteren Ehemann Kurt kennen, einen in der antifaschistischen Exilbewegung engagierten Juden. 1948 folgte Steffi ihm nach Texas. Dort traten sie gemeinsam in der Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung ein, was zu einem Verfahren gegen sie führte. 1951 mussten sie die USA verlassen, und Steffi kehrte mit Kurt nach Hamburg zurück. Hier blieb sie politisch aktiv. An die Schrecken der Naziherrschaft zu erinnern und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen, das war bis ins hohe Alter ihr zentrales Anliegen. Die Historikerin Erika Hirsch schildert Steffi und über weite Teile auch Kurt Wittenbergs Lebensweg und bettet ihr persönliches Erleben in das Zeitgeschehen ein.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Weikersheim.
Der Eintritt ist frei.
